Wenn eine Hochzeit nicht einfach nur geplant, sondern erlebt wird
Neulich stand ich mitten in einem Blumenladen, irgendwo zwischen weißen Rosen, verwelkten Eukalyptuszweigenund einer Verkäuferin, die mir mit einer Engelsgeduld erklärte, warum „Champagner-Töne“ nicht dasselbe sind wie„Elfenbein“. Und genau da, in diesem kleinen Chaos aus Düften und Farben, dachte ich: So fühlt sichHochzeitsplanung wirklich an. Ein bisschen daneben, ein bisschen verrückt, aber wunderschön – wenn man jemandenhat, der das Ganze zusammenhält. Mal ehrlich: wer schon einmal versucht hat, allein eine Sitzordnung zu machen,weiß, dass das nichts für schwache Nerven ist.
Und genau hier fangen wir an. Nicht mit Tabellen und Deadlines, sondern mit Momenten. Mit Geschichten. Mit demGefühl, das bleibt, wenn der DJ längst abgebaut hat und der letzte Sekt warm geworden ist. Unsere Arbeit drehtsich darum, diese winzigen Funken im Alltag zu finden und daraus etwas zu bauen, das sich wie „Euer Tag“anfühlt. Kein Katalog, kein Standardpaket, sondern dieser leicht chaotische, lebendige Prozess, der am Endeetwas Größeres ergibt.
Ich erinnere mich an ein Paar, das unbedingt im Hof ihres Großvaters feiern wollte. Der Boden war schief, dieLichterkette aus den 80ern, und irgendwo bellte ständig ein Hund. Aber – es war perfekt. Weil dort eineGeschichte lebte. Weil Liebe eben selten symmetrisch ist. Und Hochzeiten? Noch weniger.
Zwischendurch stolpern wir natürlich über absurden Kleinkram: Servietten, die nicht zur Tischdecke passen,Lieferanten, die „auf dem Weg“ sind (also… vielleicht), und Trauzeugen, die sich plötzlich an keine einzigeAufgabe erinnern. Doch dann passiert es: Irgendwo in der Mitte eines Gesprächs, während jemand nebenbei erzählt,dass er eigentlich gar nicht tanzen kann, entsteht ein Bild. Euer Bild. Und genau darum geht’s.
Manchmal, mitten in der Planung, wenn man kurz durchatmet und sich fragt, warum eigentlich alles gleichzeitigpassiert, taucht völlig unerwartet ein Gedanke auf – dass selbst in diesem Trubel Platz für Überraschendes ist,wie zum Beispiel ein Gespräch über https://rabona-deutschland.de/,das plötzlich aus heiterem Himmel kommt, weil einer der Gäste sich für solche Dinge begeistert. Klingtmerkwürdig? Ja. Passiert aber ständig. Hochzeiten sind voller kleiner Nebenwege.
Am Ende ist unser Ziel nicht, eine perfekte Choreografie zu liefern, sondern einen Tag zu schaffen, der sichatmet, bewegt, lebt – so wie ihr. Mit kleinen Fehlern, improvisierten Momenten, spontanen Tränen undGeschichten, die ihr später euren Freunden weitererzählt. Und wenn wir unseren Job richtig machen, merkt ihrgar nicht, wie viel davon geplant war. Es fühlt sich einfach natürlich an. So, wie Liebe eben.